Auraportraits & Auragraphics - M. Anatol Weisse
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Wie alles begann... Über die Gabe und ihre Entdeckung...
Wann es mir bewusst wurde, dass ich eine gewisse „Ausstrahlung“ der mich umgebenden Personen wahrgenommen habe, kann ich nicht genau datieren. Ein Erlebnis hat mich sehr stark beeindruckt als ich etwa 10 Jahre alt war:
Als eine freundliche Dame liebevoll die linke Seite meines Kopfes streichelte, hörte ich nach einigen Minuten einen mir ungewohnten Pfeifton im linken Ohr, der erst am dritten Tag langsam ausklang. Als mir nach einiger Zeit diese liebenswürdige Dame wieder begegnete, konnte ich nicht verhindern, dass sie diesmal die rechte Seite meines Kopfes streichelte, was ich eigentlich als etwas sehr Angenehmes empfand, aber nach einigen Minuten stellte sich dieser Pfeifton pünktlich auf dem rechten Ohr ein.
Jedes Mal konnte ich deshalb für einen Tag die Schule nicht besuchen. Ich war außerstande mit dieser überraschenden Situation umzugehen.
Aber es wurde mir bald durch dieses Erlebnis bewusst, dass ich durch meine Sehschwäche einen intensiven Zugang zum Wesen meines Gegenübers entwickelt hatte.
Heute kann ich dieses Phänomen einteilen in eine „innere Aura“ durch leichte Berührung und eine „äußere Aura“ der Personen, denen ich mit nicht zu großem Abstand begegne.
Wenn ich gezwungen bin, durch eine größere Menschenmenge zu gehen, empfinde ich etwas was ich spaßeshalber als „Aura-Smog“ bezeichne. ;-)) Ich habe glücklicherweise die Möglichkeit Ausgleichsgedanken zu erzeugen, um mich gegen tief eindringende „Aura-Strahlungen“ abzuschirmen. Aber das musste ich mir erst im Laufe der Zeit erarbeiten.
Mit bestimmten Sehhilfen bin ich glücklicherweise imstande durch meinen künstlerischen Beruf diese Botschaften, die sich mir in der „Ausstrahlung“ offenbaren, in graphischen, ganz persönlichen, d.h. einmaligen, niemals sich wiederholenden Symbolen darzustellen.
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